Warum Rohkaffeebohnen?

 

Wir sind leidenschaftliche Kaffee-Enthusiasten . Wir wissen:  ein authentischer Kaffee-Geschmack ist nur möglich, wenn man die Kaffee-Bohnen wieder selbst zu Hause röstet und mahlt. So, wie es schon einmal allgemein üblich war, und man mit frischgerösteten Bohnen seinen täglichen Kaffee zubereitet.

Frischgeröstet heißt: die Kaffee-Bohnen sind maximal vor 3 bis 4 Tagen geröstet.  Nur so schmeckt Kaffee nach Kaffee . Nur so kann Kaffee zu einer Offenbarung werden.

Schon 3 Tage nach der Röstung von Rohkaffee beginnen nämlich die ersten Oxydationsprozesse in den Bohnen. Die Folgen:  Zerstörung der Röstaromen.

Nach der Röstung füllt zunächst das CO2 den Innenraum der jeweiligen Bohnenzellen.  CO2 entsteht während den chemischen Prozessen  der Röstung.  CO2 heißt: Schutz für ca. 1001 Aromen. Alle sind während der Röstung in jeder einzelnen Zelle entstanden. Sie haften nun an den Zellinnenwänden.  CO2 verhindert ein Eindringen von Sauerstoff in die Bohnenzellen und so die Oxydation der Röstaromen.

Circa 3 Tage nach der Röstung diffundiert das CO2  aus den Zellen. Sauerstoff drängt jetzt auf den freigewordenen Platz.

Die Folgen: unaufhaltsame Oxydation der Kaffeearomen. Ähnlich dem Wein, der in einer halbleer getrunkenen und wieder verschlossenen Flasche mehrere Tage der Luft ausgesetzt ist. Er wird langsam immer schaler (firn). Bis zu dem Zeitpunkt, dass wir ihn wegschütten, weil er ungenießbar geworden ist. So auch der Auszug von oxydierten Kaffee-Bohnen : er wird immer ungenießbarer, je weiter der Oxydationsprozess fortgeschritten ist. L

Leider wird dies von den meisten Kaffeetrinkern so nicht empfunden. Der Geschmack von totoxydierten Kaffee wird mittlerweile als Kaffee-Geschmack schlechthin und als ganz normal angesehen