Jemen

  • Es gibt viele archäologische Hinweise darauf, daß Coffea arabica schon in sehr alter Zeit auf jemenitischem Gebiet kultiviert worden ist.
  • Die heutigen Anbaugebiete für Rohkaffees  heißen Hirazi, Mattari, Dhamari, Yafeh, Sa’da.
  • Es wird ausschließlich Coffea arabica angebaut. Man vermutet, daß mehr als 100 Arabica-Varietäten im Jemen angebaut werden. Deren Namen kennen jedoch nur die lokalen Experten. Sehr häufig wird der Name «Ismaili» als eine Art Stellvertretername für eine unbekannte Rohkaffee-Varietät verwendet.
  • Die Vielfalt der Arabica-Varietäten spiegelt sich auch in den Rohkaffeebohnen wider. Die Bohnen sind relativ klein, es überwiegen Perlbohnen.
  • Meist sind es sehr kleine Farmen, die auch einige Kaffeepflanzen in den Schatten ihrer anderen Nutzpflanzen setzen. Auf Chemie wird größtenteils verzichtet. Die Aufbereitung erfolgt ausschließlich trocken.
  • Aus Mattari, westlich von Sana’a, kommen die besten Rohkaffees. Die Tasse eines Mattari ist duftend, von kräftigem Körper, sehr fein nuancierter Säure, äußerst komplexer Aromastruktur und einem leicht süßlichen Nachgeschmack. Hervorragend!
  • Die Tasse von Rohkaffees aus dem Hirazi-Gebiet sind etwas leichter.

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