Kenia

  • Anbau und Verkauf des Rohkaffees  wurden bisher zentral organisiert.
  • Die gesamte Rohkaffee-Produktion wird auf Auktionen versteigert. Die Folgen dieser zentralen Anbau- und Vermarktungsstruktur von Rohkaffeebohnen sind sehr gute Qualität bei höheren Preisen.
  • Mittlerweile geht man zu einem marktorientierten Modell über. Neuzüchtungen, die praktisch pilzresistent sind, werden nun vermehrt angebaut.
  • Einige Kaffeefreunde bedauern diesen Trend, weil sie der Meinung sind, daß Rohkaffee aus Neuzüchtungen nicht die gleiche Raffinesse in der Tasse zeigen wie die SL-28-Hybride, bisherige Stütze der kenianischen Kaffeewirtschaft. Leider ist dieser Einwand nicht ganz von der Hand zu weisen.
  • Das Hauptanbaugebiet erstreckt sich an den Hängen des Mount Kenya. Ein kleines Gebiet gibt es noch am Mount Elgon an der Grenze zu Uganda.
  • Die Qualität wird nach der Bohnengröße festgelegt: AA ist der höchste Qualitätsgrad kenianischen Rohkaffees, gefolgt von A und B.
  • Die Tasse zeigt einen schweren Kaffee, mit einer kraftvollen, fruchtig-weinigen, aber gut austarierten Säure.

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